Part 1: Der Rahmen

Der Aufbau Was nicht passt, wird passend gemacht Bevor es an das Zusammenschrauben des Rahmen geht, ist noch ein wenig Feilarbeit angesagt. Die Aufnahme für die Linearführungen der Y-Achse ist ein kleines Stück zu eng. So passen die Stangen nicht rein. Also Rundfeile raus und die Aufnahmen bearbeiten. Ziel ist es, dass die Führungen stramm in der Aufnahme sitzen, aber komplett reingehen. Wenn man zuviel wegfeilt, wackelt das ganze später, zu eng und die Stange passt einfach nicht ;) Wenn man den Rahmen wie ich lackiert gekauft hat, sollte man, je nach motorischen Fähigkeiten, das umgebende Metall abdecken.

Part 2: Die Y-Achse

Aufbau der Y-Achse Als erstes habe ich den Y-Stepper eingebaut. Einfach in die Halterung stecken, die Kabel nach unten, Toolsons Spacer (thingiverse) eingesetzt und festgeschraubt. Danach den pulley aufgesteckt, ordentlich in dem durch den Spacer erschaffenen Freiraum ausmitteln und auch festziehen. Das sieht dann in etwa so aus: Der Y-Idler war ein wenig fummelig. Hier vielleicht 3 ein paar Anmerkungen: um die Muttern, welche das Gehäuse des Idlers am Rahmen befestigen in dasselbige zu bekommen, hab einfach eine längere Schraube als Einzughilfe genommen Um die beiden Kugellager in de Gehäuse zu bekommen, musste ich ein wenig mit einer Feile nachhelfen.

Part 3: Die X-Achse

Die X-Achse ist eigentlich recht einfach. mit toolsons Teilen zusammenzubauen. Hier einfach die Bilder. Probleme oder Haken gab es beim Zusammenbau eher keine. Wichtig auch hier: Beim Ausrichten des Pulleys genau arbeiten. sonst schleift das später dann. Und die Lager natürlich wieder anständig fetten.

Die Achse kann jetzt erstmal beiseite gelegt werden.

Part 4: Die Z-Achse

Beim Aufbau der Z-Achse bin ich wie folgt vorgegangen: Zuerst hab ich die beiden Stepper verbaut. Dann die Y-Enden und die M5 Gewindestange mal testweise durchgeschoben. Hier zeigt sicht dann die Qualität der Stange: beim Drehen hatte ich in der Mitte mindestens 1cm Spiel. Hier also total unbrauchbar. Bin am nächsten Tag in den Baumarkt und habe mir ein paar neue Gewindestangen gekauft. Als “Quicktest” hab ich die Stangen im Baumarkt auf dem Boden gerollt.

Part 5: die X-Z Achsen-Zusammenführung

Jetzt wurde die X-Achse auf die Z Achse gesteckt. Ein bisschen fummelig mit nur einem paar Hände, aber machbar:

Dann noch den Riemen der X-Achse einfädeln und dann mit dem X-Idler spannen. Hier hab ich zu fest angezogen und mir ist einer der Pins in der Halteplatte des Hotends abgeknickt. Tut der Funktionalität aber keinen Abbruch.

Part 5.5: Arduino und Ramps 1.4 Board

Anbau an den Rahmen Ich widme den Anbau der beiden Boards eine Mini-Zwischen Sektion ;) Auf einigen Bildern in den anderen Sektionen ist zu sehen, dass die beiden wie folgt am gesteckt wurden: toolson Abstandhalter am Stahlrahmen der Arduino Mega mit Schrauben am Abstandhalter das RAMPS Board einfach auf den Arduino gesteckt Hier ein Beispiel für den alten Aufbau (im Hintergrund): Das funktioniert zwar, allerdings war die Steckverbindung Arduino <=> RAMPS so lecihtgängig, dass man das ding nur schief anschauen musste und es fiel heraus.

Part 6: Kleinteile

Kleinteile So, auf der mechanischen Seite kommen wir jetzt zum Endspurt Endstops X-Endstop Das ist der einfachste. Er wird einfach an die Linearführungen der X-Achse geklipst Y-Endstop Hier der Y-Endstop. Er wird durch ein Linearlager ausgelöst. Bei mir hatte ich ein Problem: Bevor das Lager den Schalter treffen konnte, berührte der Riemenspanner der Druckbetthalterung den Y-Stepper. Definitiv nicht im Sinne des Erfinders. Hier muss ich mir noch eine Lösung einfallen lassen.

Part 7: Der Extruder

Der Extruder ist ein Compact Bowden Extruder. Der Zusammenbau war relativ trivial, da der Erfinder das auf der Thingiverse Seite gut dokumentiert hat (Bilder beachten): Scarous’s compact bowden extruder. Hier ein paar Bilder: Anmerkungen: Zum Ausrichten des MK8 Ritzels hab ich einen Zahnstocher benutzt. So sollte sichergestellt sein, dass das Filament da sauber durchgeht. Die Anschlüsse des Stepper Motors können nach unten zeigen.

Part 8: Das Hotend

Das Hotend war an sich recht einfach zusammengebaut. Musste es zwar 2-3x wieder zerlegen, weil ich wieder am Ende gemerkt habe, dass ich jetzt nicht mehr an eine Schraube komme, aber Übung macht den Meister :D Erwähnenswert ist hier vielleicht: Der Clip, um das Hotend zu halten bedurfte etwas Bearbeitung mit einer Feile. Er war zu dick, um an die Engstelle am Hotend zu passen. Hab ein wenig was weggefeilt und dann passte das (siehe 3.

Part 9: Die Stepper Treiber

Konfiguration / Zusammenbau Hier setzt toolson auf die TMC2100 SilentStepStick Stepper Treiber von Watterott. Sie sollen merklich leiser sein als die Standardausführung. Und da das Ding bei mir im Wohnzimmer steht, ist leiser prinzipiell erstmal eine gute Sache. Die Doku für die Treiber findet man bei Watterott oder auf github Im Fall dieses Druckers müssen die wie folgt verbaut werden: Die Pins CFG1-3 werden nicht belegt Ich hab in CFG2-3 einfach keine Stifte in die Leiste gesteckt.

Part 10: Elektrik - Verkabelung

ToDo letztes Bild austauschen. Ist veraltet. Die Verkabelung Hier steckt ein Haufen grübeln drin. Warscheinlich ist mein Verkabelungsfetisch schuld dran, aber wie ich was anschliesse hat mich einen Haufen Nerven gekostet ;) Ursprüunglich wollte ich einfach nur die Kabel verlegen. Nachdem ich allerdings den 12V Kabelbaum verlegt habe, habe ich mich umentschieden und doch noch ein paar Nylonkabelschläuche gekauft. Ohne sieht das einfach zu unstrukturiert aus. Des weiteren wollte ursrünglich ich mit einem grossen Kabelstrang arbeiten, aber das wäre glaub ich doch zu aufwändig und vor allem nervig zu Bugfixen.

Part 11: Elektrik - Arduino und RAMPS

Aktueller Stand Jetzt sollten eigentlich alle Kabel in der Nähe des Arduino/RAMPS angekommen. Vorarbeiten / Anpassungen Hier bin ich etwas von Toolsons Teileliste abgewichen: Ich habe mir für ein paar Euro 30mm M3 Nylon Schrauben gekauft. Damit kann ich jetzt RAMPS und Arduino glechzeitig auf die Halteplatten schrauben. Im “Orginal” ist der Arduino mit Metallschrauben (iks!) auf die Halteplatte gepinnt und das RAMPS wird nur noch gesteckt. Da durch einige starre Kabel ein wenig Zug auf das RAMPS kam, war mir das einfach zu instabil.

Part 11: Elektrik - Anschluss der Komponenten auf dem RAMPS

Vorgehen Als Neuling hab ich am Anfang den Fehler begangen und alles auf einmal angeschlossen. Dann lassen sich Fehler aber ziemlich schlecht finden, wenn nach dem BigBang Einschaltvorgang irgendwas holpert. Nachdem ich aus Gründen (ToDo link auf Blog) das ganze Arduino/RAMPS Setup mehrmals ein- und ausbauen musste, bin ich beim letzten mal auch Stück für Stück vorangegangen. Ich würde nach jedem Element den Drucker einschalten, und schauen, ob das gerade angeschlossene Teil tut, was es soll.

Viel ist passiert

Kleines Vorwort Natürlich habe ich es wieder mal nicht geschafft, an dem Thema 3D Drucker dranzubleiben. Nein Moment, ich korrigiere: Ich habe es nicht geschafft an der Dokumentation des Aufbaus dranzubleiben. Asche auf mein Haupt. Ich versuch jetzt mal zusammenzukratzen, was inzwischen alles passiert ist. Es war leider nicht nur gutes :( Arbeiten am RAMPS Tjo was soll ich sagen. Einmal im Verkabelungsfluss war es recht bald soweit, dass alles auf dem RAMPS angesteckt war.

Verkabelungsfetisch at its best

Downtime Hmm bin in den letzten zwei Wochen nicht so richtig voran gekommen. War einfach zuviel rundherum zu tun. Die Elektrik Lange habe ich das vor mir hergeschoben: Aber jetzt gehts los. Das Verkabeln. Hier ist mir wieder mal mein Kabelverlege-Fetisch zum Verhängnis geworden :D Man kann sich da schon sehr verkünsteln, wie und wo man die Kabel im Drucker unterbringt. Aber ich denke ich habe eine für mich “tragbare” Lösung gefunden ;).

Einzigartig und individuell...

Hab die letzten Abende recht viel geschafft. Mechanisch ist jetzt eigentlich alles fertig. Allerdings durfte ich zwischenzeitlich den Drucker nochmal fast komplett zerlegen: Ich hab den Riemenspanner für die Y-Achse falsch rum eingebaut. Das Ergbnis war, dass der Riemenspanner im Y-Stepper eingeschlagen ist, bevor der Y-Endstop ausgelöst hätte. Also wieder ausbauen, umbauen und wieder zusammensetzen. Aktuell hab ich zwei Punkte offen, die noch Klärung bedürfen: der Y-Endstop löst (auch mit korrigiertem Spanner) zu spät aus.

Das Läuft ...

Hier mal ein wenig am Rande, was in der Howto Sektion so erstmal nicht auftaucht :D Mittlerweile schaff ich es, am Abend mal ein, zwei Stunden am Drucker zu basteln. Technisch ist das nicht wirklich grossartig schwer und macht echt viel Spass. Hilfreich ist es, sich die Teileliste aus toolsons Blog auszudrucken, und zu schauen welche Komponenten/Schrauben zu dem Teil gehören, an dem man grade baut. Die Lektion: “Nach fest kommt ab” musste ich auch schon lernen.

Jetzt gehts los!

Endlich ist es soweit: toolsons Teile sind eingetroffen. Ich werde hier über Hihglights im Blog posten, bzw was so abseits des eigentlichen Baus passiert. Primär arbeite ich an der HowTo Sektion. Das ist der Teil, wo ich mir 1. am meisten Erinnerungswert für mich verspreche 1. am meisten Nutzen für ggf. zufällig hier rein stolpernde erhoffe Erstmal werde ich den starren Rahmen angehen. Das sollte das geringste Problem sein. Updates folgen.

Der Rest der Teile kommt

Hier nur kurz die Info, dass sie fehlenden Teile unterwegs sind. Toolson hat die bestellten Teile losgeschickt. Ich denke mal, nächstes Wochenende kanns losgehen. Das Druckbett ist zwar noch nicht da, aber das brauch ich nicht gleich am Anfang.

Hab mir heute ausserplanmässig noch eine analoge Schiebelehre gekauft. Hab ein wenig Grusel vor der Gesamtrechnung :P

Part 0: Vorbereitungen

Ein paar Worte Mein Drucker wird ein Prusa i3 mit einem P3Steel Rahmen gepimpt mit toolsons Komponenten. Prinzipiell ist der Prusa ein Einsteigermodell. Es gibt bereits Bausätze ab 300€. Allerdings sind die von eher minderwertiger Qualität und benötigen alle noch Nacharbeiten. Das entfällt bei der “Toolson Edition”. Allerdings ist so ein Drucker ebend nicht mit 300€ zu machen. Aktuell bin ich bei ca 500€ ohne Druckbett +- eine gewisse Unschärfe.

Ein paar Gedanken zum Heatbed

Eigentlich wollte ich ja einfach nur ein MK3 basiertes Druckbett. Aber irgendwie kam es wie immer: Nach einigen Recherchen und etlichen meist sehr konträren Meinung ist das alles wieder obsolet. Aktueller Plan: Ich lass mir eine DDP aus dem RepRap Forum besorgen. Statt auf fertige Lösungen wie Filaprint, halbfertige wie Aludruckplatte + BuildTak oder Frickellösungen wie Glasplatte + Haarspray/Kleber/sonstiger Vodoo nehm ich eine plangefräste Aluplatte mit PEI Beschichtung. Ich hoff hierbei auf eine “ready2go” Lösung.

Der Rahmen ist da!

Heute kam endlich der Rahmen an. Ausgepackt und sieht erstmal ok aber aber: Keine Schrauben dabei. -IKS- Auf der der Seite des Shops steht nichts explizit dazu, allerdings gibt es dort ein Schraubenpaket zu kaufen. Na super. Allerdings hab ich Glück: Statt das Paket zu überteuerten Versandkosten nachzubestellen mal flink bei toolson nachgefragt: er bietet auch ein Schraubenpaket an. Phuu Glück gehabt. Notiz an mich selbst: in dem Howto drauf verweisen, dass die Schrauben mitbestellt werden müssen, wenn man nicht toolsons Paket nimmt

Eintreffende Teile und ein Paar Überlegungen

So langsam trudeln die Teile ein. Eigentlich fehlt nur noch der Rahmen und toolsons Teile. Dann kanns losgehen. Was mir noch komplett fehlt, ist das Druckbett. Nach aktuellem Stand werd ich mich mal zum MK3 belesen. Für den Anfang erstmal eine BuildTak oder doch gleich eine Dauerdruckplatte (DPP)? Da bin ich mir noch nicht sicher. Ansonsten bin ich relativ weit mit dem Doku über die einzlenen Parts durchstöbern. So ist mir jetzt der prinzipielle Aufbau und die Verkabelung klar.

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Einleitung

Am Anfang war das nichts Kurzer Abstecher über das warum und wie Hier nur mal ganz kurz was ich vorhabe und warum das jetzt so umgesetzt wird wie ich es mache: Ich komme eher von der praktischen Seite an das Thema 3D Druck. Mit meinen Mikroelektronik Basteleien hatte ich ständig den Bedarf an irgendwelchen Gehäuse, Haltern etc. Bisher hab ich das immer irgendwie mit Holz, dem einzigen Material welches ich so leidlich gut bearbeiten konnte, gelöst.