Ein paar Gedanken zum Heatbed

Eigentlich wollte ich ja einfach nur ein MK3 basiertes Druckbett. Aber irgendwie kam es wie immer: Nach einigen Recherchen und etlichen meist sehr konträren Meinung ist das alles wieder obsolet.

Aktueller Plan:

  1. Ich lass mir eine DDP aus dem RepRap Forum besorgen. Statt auf fertige Lösungen wie Filaprint, halbfertige wie Aludruckplatte + BuildTak oder Frickellösungen wie Glasplatte + Haarspray/Kleber/sonstiger Vodoo nehm ich eine plangefräste Aluplatte mit PEI Beschichtung. Ich hoff hierbei auf eine “ready2go” Lösung. Preislich wird das um die 40€ werden.
  2. Als Heizplatte werd ich auf eine Silikonheizmatte setzen. Ist zwar etwas teurer als ein MK3 und muss per Relais geschaltet werden, allerdings hat sie auch ein paar Vorteile. Sie hat deutlich mehr Leistung, d.h. die Platte wird schneller warm und sie wird direkt auf die Unterseite der Aluplatte geklebt. Hier verspreche ich mir mehr Effizienz beim Aufwärmen, ohne dass ich da gross dran rumtunen muss. So ist zB das MK3 ja eine statische Platte, und so kann es zu einen Luftpolster zwischen MK3 und Aluplatte kommen. Das ist natürlich kontraproduktiv. Ich hab bei der Matte das Glück, dass im RepRap Forum gerade eine Sammmelbestellung am Start ist. Wird also etwas günstiger.

Summa Sumarum wird mich das Heizbett etwa 100€ kosten. Eine MK3 Lösung wäre bei ca 60-70€.

Alles mehr oder weniger Laienmeinung ohne wirkliche Erfahrung mit der Materie ;) Allerdings hab ich mir viele unterschiedliche Perspektiven angesehen, und ich denke dass der Mehrpreis gerechtfertigt ist. Und bevor ich zweimal kaufe, dann lieber gleich richtig. Das einzige was mich noch verunsichert: Die plangefräste Druckplatte wird 5mm dick und den Druckschlitten recht schwer machen. Hoffe der Einfluss auf die Druckgeschwindigkeit ist überschaubar.

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